Unsere Winklhof BIO TAFELÄPFEL

BIO TAFELÄPFEL sonnengereift und von Hand gepflückt

Wissenswertes über Äpfel
 
Die Wildform des Apfels, Malus silvestris, stammt aus Asien. Unser Kulturapfel, Malus silvestris var. domestica, wird seit über 3000 Jahren angebaut. Die Römer kannten nur 22 Apfelsorten, während es heute Tausende gibt. Alle diese wurden aus 25 wichtigen Arten gezüchtet, welche ihrerseits vom Pyrus malus und Pyrus baccata abstammen. Der Apfelbaum gedeiht auf säuerlichen Boden. Wenn der Apfel heranreift, wandelt sich die darin enthaltene Stärke zu Zucker, der Saftfluss verringert sich, und der Apfel färbt sich je nach Farbe. Er ist reif zum Pflücken, wenn er sich durch Drehen leicht lösen lässt.

 

In Obstplantagen wird der Reifegrad am Chlorophyllgehalt abgelesen. Die besten Äpfel haben die ideale Zusammensetzung von Zucker, Säure un dem speziellen Aroma, das von einem ätherischen Öl hervorgerufen wird. Die wertvollen Säuren und Salze liegen direkt unterhalb der Schale, so dass der ungeschälte Apfel gesünder ist. Der Apfelbaum ist ein 3 m bis 9 m hoher Baum, je nach Unterlage auf der veredelt wurde. M9 ist eine der schwach wachsenden Typen und wird am häufigsten verwendet. M106 oder M111sind beispielsweise etwas stärkere Unterlagen.
Blätter und Blüten wachsen zusammen. Die Blätter wachsen auf am Grund verdickten Stielen und sind breit-eiförmig, breit-elliptisch oder gekerbt-gesägt. Die Blüten wachsen in armblütigen, aufrechten Doldentrauben, an den Enden der Kurztriebe: 5 Kronblätter, weiß, rosa oder außen rot, innen weiß; 5 Kelchblätter, innen zottig-filzig, viele Staubblätter. Die Griffel sind länger als die Staubblätter. Die Frucht, auch als Kernfrucht (Thalamus) bezeichnet, ist rund, abgeflacht an beiden Polen, grün, gelb, rot oder rot gefleckt, mit wässrigen, weißlichem Fruchtfleisch mit 5 Fruchtfächern mit je 2 Samen. Der herbe Geschmack des Apfels wird von organischen Bestandteilen hervorgerufen, die den Speichelfluss und die Verdauung fördern.

Die alte Redensart: "Ein Apfel am Tag hält gesund und den Arzt fern", hat seine Berechtigung, weil diese Frucht gleichermaßen bei Störungen von Herz, Leber, Gehirn und Magen verordnet wird. Ein von der Rinde abgesonderter aktiver Bestandteil, Phlorizin, kann die Ausscheidung von Zucker im Urin herbeiführen. Saure Äpfel haben eine milde abführende Wirkung und regulieren die Darmtätigkeit. Der Anteil von Eisen und Vitamin C macht Äpfel geeignet für Personen mit Anämie. Gedünstete Äpfel verhindern die Vermehrung der Thyphusbazillen. Äpfel fördern die Heilung von Wunden und Knochenbrüchen. Apfelessig wird bei übermäßiger Säurebildung des Magens statt Weinessig empfohlen.

Apfel enthält im Durchschnitt pro 100 g: Wasser 84,6 g, Proteine 0,2 g, Fett 0,5 g, Kohlenhydrate 13,4 g, Fasern 1 g.
Mineralien: Kalzium 10 mg, Phophor 14 mg, Eisen 1 mg
Vitamine: Thiamin 0,02 g, Riboflavin 0,03 g, Niacin 0,2 g, Vitamin C 5 mg.
Ferner bis 12% Zucker, Pentosan, Pektin, bis 1,5% organische Säuren (hauptsächlich Apfel- und Zitronensäure), viele wertvolle Mineralsalze und Spurenelemente.
Die Samen enthalten Amygdalin und das genießbare Öl Amylvalerate. Energiewert = 59 kcal

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